Mofa-Roller – ein einfaches Fortbewegungsmittel

Was ist ein Mofa-Roller überhaupt?
Ein Mofa-Roller ist ein motorisiertes Zweirad, auf Basis eines Rollers, mit einer amtlich zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25km/h. Grundsätzlich handelt es sich dabei nicht um ein eigens als Mofa konzipiertes Fahrzeug, sondern um einen Motorroller, der über eine sogenannte Drossel auf die niedrigere Maximalgeschwindigkeit von 25km/h beschränkt wurde.

Voraussetzungen für den Fahrzeugbetrieb
Um sich mit einem Mofa auf öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen bedarf es zwei Mindestvoraussetzungen. Das Fahrzeug muss zugelassen, und der Fahrzeugführer im Besitz einer Berechtigung zum Führen von Mofas sein. Als zugelassen gilt ein Mofa Roller, wenn ein aktuelles Kraftfahrzeugkennzeichen montiert ist, welches über eine beliebige Versicherung bezogen werden kann. Eine Berechtigung zum Fahren liegt vor, wenn man 15 Jahre alt und im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung, oder Führerscheininhaber einer beliebigen Klasse ist. Ausreichend ist auch, wenn der Fahrzeugführer vor dem 1.April 1965 geboren wurde.

Unterschiedliche Kraftstoffvarianten
Es gibt verschiedene Ausführungen von Mofa-Rollern, die unterschiedliche Motorsysteme verwenden. Diese Bandbreite reicht von der klassischen 2-Takt-Variante, die ein Gemisch aus Benzin und Öl verbrennt, über 4-Takt-Benzinmotoren bis hin zu den seit wenigen Jahren beliebten Elektromotoren.