Hans und Hänschen haben unterschiedliche Bedürfnisse!

Im Laufe der Geschichte hat sich das menschliche Schönheitsideal gewandelt: was beispielsweise im Barock noch als erstrebenswert galt (nämlich üppige Formen), ist heutzutage durch ranke und schlanke Figuren abgelöst worden. Wir treiben Sport, achten strikt auf Kalorien, meiden ungesundes Essen. Frische Nahrung – möglichst biologisch angebaut und frei von Konservierungsstoffen – wird gerne und reichlich gekauft. Man meidet Tiefkühlkost und Konserven und scheut sich nicht, ländliche Märkte zu besuchen, um regionale Produzenten zu unterstützen.

Was jedoch für Erwachsene gilt, ist für Kinder nicht immer das Beste, erklären Experten. Der Stoffwechsel eines Kindes benötigt ganz andere Nährstoffe…

Hans und Hänschen haben unterschiedliche Bedürfnisse!

Dem Vater schmeckt die Bratwurst, der Sohn möchte dem gerne nacheifern: solche Szenarien legen den Grundstein für eine Störung des kindlichen Stoffwechsels. Zwar ist gegen Gebratenes nichts einzuwenden, jedoch ist Fleisch für Kinder erst ab einem gewissen Alter ratsam, vor allem, wenn es stark gewürzt ist. Fette sind für Kinder wichtig, können aber auch pflanzlicher Natur sein.

Lässt sich bei einem Kleinkind Gewichtszunahme trotz ausgewogener Speisenfolge nicht eindeutig feststellen, wird geraten, zusätzliche Trinknahrung bzw. im Krankheitsfalle Sondennahrung zu verabreichen. Besonders im Krankheitsfalle müssen dem Organismus des Kindes ausreichende Mengen an Nährstoffen zugeführt werden, mahnen Kinderärzte.